FINigrana

FINigrana

FINigrana - NATURKOSMETIK mit Liebe

Bei FINigrana am Standort Korschenbroich - weit im Westen von Deutschland, bei Düsseldorf gelegen - werden Hautöle und Butter noch mit Liebe in Handarbeit abgefüllt. Besonders bekannt ist die Firma für ihre Bio-Sheabutter und Aleppo-Seifen.

Bei der Produktion seiner Naturkosmetik verzichtet FINigrana komplett auf die Verwendung von Wasser oder Alkohol, weiterhin kommen auch keine Stabilisatoren oder Homogenisatoren zum Einsatz. Dies zeigt sich auch in den verliehenen Zertifikaten wieder: Alle Produkte sind BDIH-zertifiziert. Weiterhin ist das gesante Sortiment tierversuchsfrei und vegan.

Wieso ist die Shea-Butter manchmal körnig?

Da es sich um ein reines Naturprodukt handelt, unterliegen die Chargen Schwankungen bezüglich ihrer Konsistenz. Dies tritt nur bei möglichst reinen Shea-Buttern auf und ist als Qualitätsmerkmal zu sehen. Aber keine Sorge: Beim Eincremen nimmt die Butter Körpertemperatur an und erhält eine optimale, angenehme Konsistenz.

Wieso ist die Aleppo-Seife innen grün und außen braun?

Nach der traditionellen Verseifung wird die Rohmasse per Hand in Quader geschnitten und zum Trocknen in gut belüfteten Räumen für 6 bis 9 Monate gestapelt. In dieser Zeit entsteht auf den Außenseiten die typische braune Patina, während das Innere die grüne Färbung beibehält.

Alepposeife - Eine Seife mit Geschichte

Sagen wir mal so, die Geschichte des Händewaschens mit Seife beginnt schon lange vor Christus. Auch wenn sich Pontius Pilatus die seinen nur in Wasser und Unschuld gewaschen haben soll. Denn schließlich finden sich erste Hinweise auf Seifenherstellung schon bei den alten Sumerern. Die besaßen einige chemische Grundkenntnisse und wussten um die alkalische Wirkung von verbrannter Pflanzenasche. Die Seifen, die sie aus solcherart Soda, Pflanzenölen und Lauge zusammenrührten kamen allerdings nicht über eine pastenartige Konsistenz hinaus. Immerhin, die ersten Schmierseifen, die sie vor allem zu Heilzwecken verwendeten, war erfunden. Ägypter und Römer entwickelten das Ganze weiter im heutigen kosmetischen und reinigenden Sinn. Doch dann kam der Durchbruch!

Die Seife aus Aleppo - ein wahres Meisterstück

In Aleppo, der berühmten Handelsstadt im Norden von Syrien, wurde aus cremiger Schmierseife zum ersten mal ein festes Seifenstück gefertigt. Das war vor ungefähr 1500 Jahren. Und der Beginn der modernen Seifensiederei. Zum ersten mal wurden hier pflanzliche Öle, wie Oliven- und Lorbeeröl mit Lauge verkocht. Und in einem Verfahren, das man bis heute noch anwendet, entstanden die ersten festen Seifen, die zur Körperpflege und Reinigung verwendet wurden. Dieses Verfahren Seife herzustellen, verbreitete sich von Syrien aus zunächst nach Genua und Marseille und später um die ganze Welt.

Damals wie heute: Sieden, Schneiden, Trocknen

Traditionell werden die Olivenseifen in der „kalten Jahreszeit“ zwischen November und März produziert. Dabei wird das Olivenöl als Hauptanteil mit Natronlauge in großen Kesseln bei ungefähr 200° C gerührt und verkocht. Solange bis das Olivenöl vollständig in Glyzerin und in Seife verwandelt ist. Kurz vor Abschluss der Verseifung wird dann das wertvolle Lorbeeröl beigemischt, das der Aleppo-Seife seine antiseptischen Eigenschaften verleiht. Die Lauge wird abgelassen und die Seifenmischung mit frischem Wasser ausgewaschen, bis sie völlig laugenfrei ist. Über Nacht bleibt die Seifenmischung zum Entwässern und Erkalten stehen. Die Paste wird dann auf dem Boden zum Härten ausgebreitet und später von Hand in die berühmten Quader geschnitten. Die reifen dann zu Türmen gestapelt gut belüftet mindestens ein halbes Jahr. Bei diesem Trocknungsprozess bekommt die Aleppo-Seife dann auch ihre markante ockerfarbene Patina.

Von der Zehenspitze bis zur Haarwurzel

Was braucht der Mensch Shampoo, Duschgel oder teure Antipickel-Cremes solange es Aleppo-Seife gibt? Eine berechtige Frage. Denn mit dieser Ur-Seife aus Syrien kriegt man alles in Griff, wenn es um Körperreinigung, Pflege und auch heilende Wirkung geht. Denn man kann diese sehr ergiebige Seife nicht nur ganz normal zum täglichen Waschen und Duschen verwenden. Gerade bei Pickeln und Problemhaut kommt die antiseptische Wirkung des Lorbeeröls auf sanfte und nachhaltige Weise zum Tragen. Schöner Nebeneffekt: Gegenüber dem Einsatz von Duschgel und Akne-Spezialtinkturen kann man viel Geld sparen. Und tut der Umwelt gutes. Aleppo-Seife braucht keine Plastik-Verpackung. Ein Streifen Pappe tut es auch. Mit Demetersiegel drauf - der Planet dankt.

Mit Köpfchen oder die Haarwäsche mit Aleppo-Seife

Unser Tipp: Einfach ein kleines Stückchen von der Seife abschneiden. Das liegt einfach besser in der Hand. Die restliche Seife kann man trocken aufbewahren, so bleibt sie länger frisch und ergiebig. Dann die Seife am besten zwischen den Händen zum Schäumen bringen und anschließend ins Haar einmassieren. Kurz einwirken lassen und danach alles gründlich auswaschen. Wenn sich die Haare nach der Wäsche stumpf anfühlen sollten, empfiehlt es sich, eine sogenannte saure Rinse zum Auswaschen zu verwenden. Dafür gibt man einen Esslöffel Zitronensaft oder Bio-Apfelessig in einen Liter kaltes Wasser und gießt das Ganze nach der Haarwäsche über die Haare. Man muss die Haare danach nicht noch einmal ausspülen. Der Essiggeruch verfliegt ganz schnell und von selbst.

In absteigender Reihenfolge

15 Artikel