Sonnenschutz zur rechten Zeit - ab wann man die Haut vor Sonne schützen sollte

Der Winter 2012/ 2013 war besonders hart. Es war zwar nicht ungewöhnlich kalt, dafür aber fast gänzlich sonnenlos. Am Ende der dunklen Monate wurde fast jedem klar, wie sehr wir Menschen die Sonne brauchen. Die Energie der Sonne beeinflusst nicht nur unsere Stimmung sondern auch unsere Gesundheit. Die Sonnenstrahlen veranlassen in unserer Haut die Produktion von Vitamin D, das eines der wichtigsten Bausteine für unser Immunsystem ist. Mindestens 2 Stunden am Tag sollten Gesicht und Hände den UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt sein, damit der Körper ausreichend Vitamin D bilden kann. Auch wer sich dieser chemischen Reaktion nicht bewusst ist, setzt sich bei den ersten Sonnenstrahlen lächelnd in das warme Licht der lebenswichtigen Sonne.

Doch Übermut tut selten gut. Und so gut wie die richtige Menge an Sonne dem Körper tun, so schädlich ist eine übermäßige Bestrahlung. Die Haut merkt sich jeden Sonnenbrand. So steigert sich mit der zunehmende Zahl der Sonnenbrände, egal wie viele Monate zwischen ihnen liegen, das Risiko für Hautkrebs. Außerdem trägt zu viel Sonne ungemein zur frühzeitigen Hautalterung bei. Besonders im Frühling ist die Haut sehr sensibel für Verbrennungen durch UV-A- und UV-B-Strahlen. Die langen Monate der schwachen Wintersonne entwöhnen die Haut regelrecht. Erst im Sommer bildet die Haut eine sogenannte Sonnenschwiele. Die Sonnenschwiele ist eine schützende Verdickung der Hornschicht der Haut und schützt die unteren Hautschichten vor den Verbrennungen. Die Haut muss sich also im Frühling erst noch gegen die starke Sonnenbestrahlung rüsten. Deswegen sollten wir uns im Frühling nicht schutzlos der Sonne aussetzen. Baby- und Kinderhaut ist sehr viel empfindlicher als die der Erwachsenen, weil die Hornschicht noch wesentlich dünner ist und sich über die ersten Lebensjahre erst noch ausbilden muss. Die Haut der Jüngsten sollte also besonders sorgfältig geschützt werden.

Beachten Sie also bei aller Freude über die erlösende Frühlingssonne folgende Sonnenschutz-Regeln und genießen Sie die warmen Tage ohne unangenehme Folgen.

Neugeborene und Kinder unter einem Jahr sollten grundsätzlich vor direktem Sonnenkontakt geschützt werden. An besonders sonnenintensiven Tagen sollten Säuglinge selbst im Schatten, wo UV-A- und UV-B-Strahlen ebenfalls hingelangen, sonnendichte Kleidung tragen.

Auch Kleinkinder sollten sich vorwiegend im Schatten aufhalten und vor allem während der heißen Sommertage leichte, lange und schützende Kleidung tragen.

Die Mittagssonne sollte von Menschen aller Altersgruppen gemieden werden, da ihre Strahlen mit Abstand am aggressivsten sind. Körperliche Arbeit im Freien sollte wenn möglich in den frühen Morgen und den späten Nachmittag verlegt werden.

Schützen Sie Ihre Haut mit natürlichem Sonnenschutz mit UV-A- und UV-B-Filter.

Achten Sie darauf, dass der Sonnenschutz den Bedürfnissen Ihrer Haut entspricht und einen ausreichenden Lichtschutzfaktor (lsf) aufweist. Das Sortiment von Diesen Samstag - Ihre natürlichen online Drogerie bietet Ihnen eine große Auswahl an Sonnencremes und Aprés-Lotions für jeden Hauttyp.

Die meisten Sonnencremes entfalten ihre schützende Wirkung erst nach circa 30 Minuten. Bitte tragen Sie den Sonnenschutz also schon eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad, der Gartenarbeit oder dem Spaziergang auf.

Beobachten Sie Ihre Haut und versorgen Sie gerötete Stellen umgehend mit einem kühlenden, rückfettenden Gel oder mit einem in kaltes Wasser getränktes Handtuch.

Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich und trinken Sie mindestens 2 bis 3 Liter Wasser, Saftschorle und Kräutertee am Tag

Bei eventuellen Fragen, stehe ich Ihnen stets gerne zur Verfügung und freue mich auch über Ihre Erfahrungsberichte und Meinungen.

Aber nun weg vom Bildschirm und Sonne genießen!

Ihre Ruth Sonntag