Baby it´s cold outside

Baby it´s cold outside

Fängt ja gut an, das neue Jahr. Denn jetzt hat es auch mich erwischt. Husten, Schnupfen und der Hals tut weh. Keine so richtig schlimme Sache, aber es nervt und zehrt schon ganz schön an den Kräften. Was ist also zu tun, wenn eine Erkältung im Anmarsch ist? Eh ich mich heute Abend mal ganz früh ins Bett packe und vorher noch ein schönes Erkältungsbad nehme, hier schnell noch ein paar Tipps aus meiner persönlichen Hausapotheke, die vielleicht auch Ihnen ganz gut helfen. Und das ohne Rezept und lange Quälerei im mit Leidensgenossen überfüllten Wartezimmer beim Hausarzt.

Guter Duft des Himmels

Eine gute Sache sind ätherische Öle. Die gibt es in reicher Auswahl und sie werden aus den unterschiedlichsten Pflanzen und vor allem Pflanzenteilen gewonnen. Bei Erkältungen sehr interessant ist das das Eukalyptusöl, das aus den Blättern dieser Pflanze gewonnen wird. Genauso wie bei der Melisse oder dem Lemongras. Ätherische Öle können aber auch aus den Blüten von der Kamille, den Schalen von Zitrusfrüchten, dem Holz von Zedern oder Sandel, der Wurzel des Ingwer, der Rinde beim Zimt oder dem Harz der Myrrhe gewonnen werden. Das Wort „ätherisch“ stammt übrigens vom griechischen „aither“ ab, was soviel wie Himmelsduft bedeutet.

Einen auf die Lampe gießen

Passenderweise kann man diese leicht flüchtigen aber immer hoch konzentrierten Substanzen daher auch in der Aromatherapie verwenden. Für die Anwendung füllen Sie je nach gewünschter Duftintensität einige Tropfen eines oder mehrerer Aromaöle mit etwas Wasser in eine Duftlampe. Die Wärme eines darunter stehenden Teelichts beschleunigt und intensiviert die Ausbreitung des Dufts im Raum. Kleiner Trick wenn keine Duftlampe zur Hand ist: einige Tropfen auf die Glühbirne in der Nachttischlampe geben wirkt dank der von ihr abgegebenen Wärme auch.

Tief einatmen

Wenn die Nase langsam zu macht, hilft natürlich auch das Inhalieren mit ätherischen Ölen. Vorsicht ist hier allerdings vor Überdosierung geboten, die angegriffenen Schleimhäute reagieren sensibel. Also nur ein paar Tropfen - bevorzugt Eukalyptus oder Kamille - ins heiße Wasser geben und ab mit dem Kopf unters Handtuch. Wenn Ihnen das zu unangenehm ist kann man es auch auf eine wesentlich coolere Art versuchen. Sie brauchen nur einige Tropfen auf ein Tuch geben und daran riechen. Atmen Sie den Geruch tief ein, tut gut und hat seine Wirkung.Wie übrigens auch die Ekalyptus Cajeput Einreibung. Eine prima Alterbative zum oft aggresiv empfundenen Schnupfenspray.

Wasser Marsch

Ich persönlich bevorzuge ja ein den Körper entspannendes Erkältungsbad in der Wanne. Auch hier können ein paar Tropfen Eukalyptus-Öl schon viel bewirken. Freilich kann man auch zum fertigen Erkältungsbad greifen. Nach 20 Minuten abgetrocknet und ab ins Bett. Mir hilft dann beim Einschlafen ein steifer Grog und wenn der Husten gar zu stark ist, meldet sich garantiert mein Mann mit seinem Geheimrezept, das ich so gar nicht mag, dem ich aber seine wunderbare Wirkung nicht absprechen will.

Sieben Häute und so gesund

Sieben Häute und so gesund

Der selbstgemachte Zwiebelsaft. Einfach zwei kleine Zwiebeln schälen, fein hacken und in ein verschließbares Glas geben. Dazu zwei Esslöffel Zucker, durchrühren oder schütteln und zwei Stunden stehen lassen. Denn dann entstandenen Sirup kann man prima Löffeln. Wirkt auf vielfache Weise beim Husten lösen und Halsschmerz lindern. Verantwortlich dafür sind wiederum die in der Zwiebel enthaltenen ätherischen Öle. Außerdem besitzt die Zwiebel antibiotisches Potential. Dass heißt, sie hemmen das Wachstum von Mikroorganismen wie Bakterien. Dafür sind vor allem die enthaltenen Schwefelverbindungen und Flavinoide verantwortlich.

Meinem Mann zuliebe

Übrigens kann man die zwei Esslöffel Zucker auch durch drei Esslöffel Honig ersetzen. Der wirkt sich zusätzlich günstig auf den Krankheitsverlauf aus, da die enthaltenen Polyphenole und Flavone entzündungshemmend wirken und den Rückgang von Schwellungen und der Schmerzen fördern. Leider schmeckt der Zwiebelsaft meines Mannes mir dadurch auch nicht besser. Aber was tut man nicht alles für seine Gesundheit und einen zufriedenen Göttergatten.