Ich hab nichts gegen lange Haare, aber gepflegt müssen sie sein.

Als der Bürstenmann noch drei mal klingelte

Lang ist es her, aber ich erinnere mich noch genau daran. Ich war ein kleines Kind und ging noch nicht in die Schule. Das war in den 1960er Jahren. Und bei uns zuhause kam in regelmäßigen Abständen der Bürstenmann vorbei. Das war ein älterer Mann mit einem großen Koffer voller Bürsten. Solche für den Haushalt, aber auch welche für die Körperpflege. Sogenannte Wurzelbürsten für das Schrubben von Gemüse hatte er dabei, welche für die große Wäsche aber auch viele Hand-, Haar- und Zahnbürsten. Und wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, waren die allesamt aus Holz. Hergestellt wurden sie im Erzgebirge und sie hielten lange, aber nicht ewig. Aber irgendwann klingelte es ja wieder und der Bürstenmann stand vor der Tür.

Zurück zur Natur

Heute gibt es einen solchen Haustür-Service wohl kaum noch. Aber die guten alten Naturbürsten erleben eine Renaissance. Auch bei uns im Shop, in dem wir aktuell mehr als 20 Naturbürsten und Kämme der Firma Lupenrein im Angebot haben. Die Naturkämme dieser Firma werden aus Zedernholz oder heimischen Harthölzern wie Esche, Birne, Ahorn oder Kirsche hergestellt und aufwendig per Hand in 20 Arbeitsschritten verarbeitet. Besonderen Wert wird bei der Produktion auf die Rundung der Zahnspitzen gelegt. Der Schliff der Zähne ist haarschonend und sanft zur Kopfhaut. Die Naturbürsten von Lupenrein werden mit eben solcher Sorgfalt gefertigt, bestehen allerdings aus Olivenholz. Die Vielfalt der Lupenrein Naturkämme und -bürsten reicht von fein zu grob und von Taschenkämmen zu großen Bürsten. Dabei gilt die Regel, je lockiger das Haar, desto grober der Kamm. Sowohl die Lupenrein Kämme, als auch die Lupenrein Bürsten sind sanft zum Haar und massieren angenehm die Kopfhaut. Und das ist sehr wichtig.

Ich hab nichts gegen lange Haare, aber gepflegt müssen sie sein

Kennen Sie diesen Spruch aus den 70ern auch noch? Flower-Power, Hippies und lange Haare als gesellschaftlicher Aufreger, auch das ist lange her. Doch eins gilt unabhängig von allen Haar- und sonstigen Moden: Für eine gesunde Kopfhaut, in welche Sauerstoff eindringen und Stoffwechselprodukte entweichen können, ist tägliches Bürsten unbedingt erforderlich. Viele Ablagerungen können auf diese Weise über die Kopfhaut abtransportiert werden. Gleichzeitig wird die Durchblutung der Kopfhaut durch die Massagewirkung angeregt. Je besser die Kopfhaut durchblutet ist, desto besser ist die Nährstoffversorgung der Haarwurzeln, die ausschließlich über die Blutgefäße ernährt werden. Durch das regelmäßige Bürsten mit Naturborsten wird die Kopfhaut ideal durchblutet, die Talgproduktion wird reguliert und der Haarboden stimuliert. Das sind, in Verbindung mit einer chemiefreien Haarwäsche, die besten Voraussetzungen für einen gesunden Haarboden und einen optimalen Haarwuchs.

Die Bürste als Glanzbringer für´s Haar

Und auch das schöne Aussehen kann davon profitieren. Denn manchmal hat stumpfes, glanzloses Haar eine ganz einfache Ursache. Es liegt nicht an falschen Pflegeprodukten, sondern am "falschen Werkzeug". Denn gerade synthetische Borsten laden die Haare elektrostatisch auf und können die empfindlichen Spitzen auf- oder sogar abreißen. Auch Metallbürsten, die keine schützenden Noppen besitzen, schädigen die Haare mehr als dass sie nützen. Sie fördern die Schuppenbildung und kratzen außerdem unangenehm auf der Kopfhaut. Hier helfen die meist aus Wildschweinborsten bestehenden Naturbürsten aufs beste.

Gewusst wie - so Bürsten Sie Ihr Haar richtig

Da nachts die größte Ausscheidungsphase des Körpers ist, sollte die Kopfhaut morgens gebürstet werden, mit nach vorn gebeugtem Kopf und wohltuendem Druck. Zuerst in drei Bahnen vom Nacken nach vorne zum Haaransatz. Dann von einem Ohr, von einer Seite zur anderen. Zum Abschluss von der Stirn nach hinten, sodass der ganze Kopf gebürstet wird. Bei langen Haaren erst, wie beschrieben, die Kopfhaut bürsten und dann die Haare vom Ansatz bis in die Spitze. Die Bewegungen sollten ganz ruhig und langsam sein und insgesamt fünf Minuten dauern. Streichen Sie dabei mit der freien Hand nach, so verhindern Sie ein elektrisches Aufladen der Haare.